Edler Füller „Notarius“ bei Drechselbedarf
Material: satinierter Edelstahl
Benötigt:
- Mandrel Stab A (6,35mm)
- Bushings „Notarius„
- Bohrer 13,2mm
- Auswahl an passenden Bock Federn findet ihr hier. Die Lieferung erfolgt ohne Feder.
- Die Finials / Endkappen im 2er Set findet ihr hier.
Die Entstehung des Füllers „Notarius“ von Writing Turning Flipping:
Wenn man nun aber einen solchen Bausatz auf dem Markt einfach nicht finden kann, muss man diese Idee aufgeben… oder es eben selbst in die Hand nehmen. Wir entschieden uns für letzteres und entwarfen unseren eigenen Bausatz.
Wir freuen uns, dass sich die Wege von Andreas und uns zum richtigen Zeitpunkt gekreuzt hatten. Bei diesem Projekt trafen unser Ehrgeiz und das Streben nach Perfektion mit der Detailverliebtheit und dem gutem Design-Geschmack von Andreas aufeinander. Eine Mischung, die unseren Notarius zu etwas Besonderem macht:
- Design, Entwicklung und komplette Fertigung inkl. aller Kleinteile in Deutschland
- Wesentliche Beschlagteile bestehen aus satiniertem Edelstahl und werden in Hessen für uns gedreht
- Das Griffstück ist für Schreibfedern des Herstellers Bock aus Heidelberg (Typ 250 / 6mm) ausgelegt; Ihre individuelle Wunsch-Feder wählen Sie einfach über das Drop-Down-Menü aus
- Der hochwertige Konverter mit Metallmanschette kommt von der Firma Schmidt aus dem Schwarzwald
- Die Kappe verschließt schnell und quietschfrei dank des gefrästen (und nicht wie üblich geschnittenen) Multistart-Gewindes
- Plastikfreie Verpackung: der Bausatz kommt in einer ökologisch sinnvollen, in Baden-Württemberg hand-genähten Filz-Tasche, die später auch als Etui für den fertigen Füller genutzt werden kann
Der Bausatz besteht aus zwei Messinghülsen, zwei Gewindeverbindern aus Edelstahl, einem Griffstück aus Edelstahl und einem hochwertigen Konverter. Bei der Satinierung des Edelstahls war es uns wichtig, eine äußerst kratze-resistente Oberfläche zu erreichen. Immerhin gleitet die Stahlkappe bei jedem Öffnen und Schließen auch leicht über das stählerne Griffstück. Nach ungezählten Wiederholungen dieser Vorgänge sind wir uns sicher, dass wir die richtige Wahl getroffen haben und nicht am falschen Ende gespart haben: Selbst bei unserem Prototypen, der mehrere Tage Messe und 1000 Hände über sich ergehen lassen musste, ist bis heute nichts zu erkennen.
Damit diese Hände nicht zu lange mit auf- und wieder zuschrauben des Füllers beschäftigt sind, haben wir uns für ein kurzes Doppelstartgewinde entschieden: damit ist die Kappe nach ca. einer halben Umdrehung geöffnet oder eben wieder geschlossen.
Als kleines, aber feines Detail haben wir sämtliche Gewinde unseres Notarius nicht schneiden, sondern drehen lassen. Die Flanken der Gewindegänge sind damit nicht nur glatter, sondern vor allem quietschfrei. Die meisten werden dieses Geräusch kennen: ein sauber geschnittenes Gewinde, Stahl auf Stahl, hat oft die Eigenschaft ein unangenehmes, quietschendes Geräusch zu erzeugen. Hersteller, denen ein solches Detail auffällt, wählen dann in der Regel einen weiteren Abstand zwischen den Flanken und nehmen als Nachteil in Kauf, dass der Verbund zwischen Kappe und Körper mehr Spiel aufweist. Wir entschieden uns dafür, das Spiel gering zu halten und die Gewinde zu drehen.
Bei der Stahlauswahl entscheiden wir uns für hochwertigen und gehärteten 316L, den so genannten „Chirurgenstahl“, der auch für Nickel-Allergiker kein Problem darstellt.
So könnte dein fertiges Schreibgerät aussehen.




